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Filme

„Filme“ ist ein sehr dimensional ausgeweitetes Thema. In jedem Land werden jährlich Unmengen von Filmen produziert und präsentiert. Eine Welt ohne Filme kann man sich schon gar nicht mehr vorstellen. Wenn man mal ehrlich ist – auch wenn Filme nicht immer einen guten Einfluss auf uns ausüben – man will auch gar nicht ohne!

Durchaus sind die Geschmäcker verschieden und so manch ein schlechter Film entpuppt sich am Ende als ein wahrer Knaller. Wenn wir tief uns ins hineingehen stellen wir sogar fest, das uns manche Filme prägen. Wir sind fasziniert und einfach nur verwundert, welche Kraft dieses Schauspiel auf uns hat und am Ende sind wir entweder sehr Glücklich ein solches Spektakel gesehen zu haben oder zu tiefst Traurig weil das Ende uns irgendwie nicht in den Kram gepasst hat.

 

Für mich hatte „Wir Kinder vom Bahnhofszoo“ eine besondere Wirkung auf mich. Die Handlung war sehr bedrückend und man hätte am liebsten das Mädchen aus dem Film herausgezogen (so ging es mir). Und auch wenn der Film schon sehr alt ist, man ist der Geschichte doch sehr nah. Doch nicht nur Story, sondern auch der Hintergrund dieses Films hat mich beeindruckt.

Er ist nicht Fiktiv!

Christiane F. wurde damals mit ihrer Geschichte weltberühmt. Ob sie das auch wollte?

Es macht einen großen Unterschied, ob eine Handlung erfunden oder wahr ist. Bei wahren Geschichten – so sehe ich das – kann man sich besser in die Story hinein denken und fühlt sich automatisch mit dem Geschehen verbunden. So ging es mir bei „Wir Kinder vom Bahnhofszoo“. Es war nur Neugierde, die mich veranlasste diesen Film zu sehen und am Ende war ich geschockt und fasziniert zugleich. Er zeigt, wie schnell man mit Heroin die Kontrolle über sein eigenes Leben verlieren kann und wie schwer es dann ist, wieder auf die alte Spur zurück zu finden. Dieser Film lieferte einem die nackte Realität: Das sollte man nicht ausprobieren!

 

Ich möchte bei Dramen noch eine Weile bleiben weil man auch die schlimmen Seiten des Lebens beleuchten sollte.

Besonders berühmt und besonders dramatisch ist der Film „Titanic“. Natürlich hat jeder schon mal von diesem Film gehört, allein wegen des sehr bekannten und angeblich auch gut aussehenden Schauspielers Leonardo Di Cabrio. Ich gebe zu, dass ich zu den wenigen Prozent gehöre, die den 192 Minuten langen Liebes-Drama-Film nicht gesehen hat. Deswegen kann ich mich nicht sehr umfassend über diesen Film äußern, doch das Internet kann es. Schon nach den ersten zwei Buchstaben erscheint in den Vorschlägen von Google „Titanic“.

Und das zu recht:

14 Oscarnominierungen

Davon 11 Oscars erhalten

Und die Hälfte der Goldenglobs Nominierungen (4 von 8)

 

„Der Erfolgreichste Film aller Zeiten“, so steht es breit auf der Website: http://www.gilthserano.de

 

Doch was viele Fans nicht wissen; dieser Film ist mehr Computer als echt. Die Wellen und Wolken wurden sorgfältig hergestellt, sodass die Zuschauer bloß nichts merken. Und tatsächlich, wenn man sich Trailer bei YouTube ansieht, so bemerkt man keinen Unterschied an Meer und Wolken.

Ich denke, dass Fans geteilter Gefühle über diese Nachricht haben. Die einen denken „was interessiert mich, was echt und unecht ist, der Film ist toll“, die anderen werden sagen „was ist denn dann noch echt?“ und anderen ist es egal. Man kann also nicht sagen, welcher Meinung die Titanic-Fanatiker sind.

 

Ich persönlich wäre schon verwundert und würde mir ebenfalls die Frage stellen, was dann wohl noch echt sei. Doch mal ganz im Ernst? Nicht alles in einem Film kann echt dargestellt sein. Die Endfassung entscheidet.

 

Schlusswort:

 

Mithilfe von Filmen tauchen wir in eine andere Welt und lassen uns mit hineinziehen. Wir schweben für eine Weile in einer ganz anderen Dimension und lassen uns mitreißen. Um nicht noch einmal darauf einzugehen ob dies schlecht oder gut ist, belasse ich es einfach dabei.